Foto: Plakat der Veranstaltung © Saalekreis
Mehr als 30 Aussteller, ein Bühnenprogramm und eine Podiumsdiskussion: Am 24. Juni treffen sich Vereine, Behörden und Bürger in der Konzerthalle Ulrichskirche zur dritten gemeinsamen Teilhabekonferenz von Halle und Saalekreis. Was an dem Nachmittag zusammenkommt, geht an die nächste Landesregierung.
Halle/Saalekreis, 13. Juni 2026 – Noch ist nichts aufgebaut, doch die Standflächen sind weg. Mehr als 30 Vereine, Behörden, Bildungsträger und Unternehmen haben sich bereits ihren Platz beim „Markt der Möglichkeiten“ gesichert, der am Mittwoch, 24. Juni, in der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle stattfindet.
Anlass ist die dritte gemeinsame Teilhabekonferenz von Halle und dem Saalekreis, in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft Inklusion“. Was sich ändern muss, damit Inklusion in der Region vorankommt, soll der Nachmittag zwischen 13 und 18 Uhr ausloten.
Programm zwischen Markt und Bühne
Beratung, Bildung, Kultur, Sport, Selbstvertretung, Technik, Eingliederungshilfe – das Themenspektrum der Aussteller deckt fast jede Lebenslage ab, in der Menschen mit Behinderung auf Unterstützung angewiesen sind oder sie selbst anbieten. Der Markt selbst beginnt um 13 Uhr und 16 Uhr. Durch den Tag führt der MDR-Moderator Alexander Terhorst.
Ein Botschafter sammelt die Wünsche ein
Auf Moderationstafeln können Gäste den ganzen Nachmittag aufschreiben, woran es hakt und was sich aus ihrer Sicht ändern soll. Diese Zettel landen aber nicht im Papierkorb: Christian Walbrach, Landesbehindertenbeauftragter Sachsen-Anhalts, übernimmt sie zusammen mit den Ergebnissen der Podiumsdiskussion und reicht sie an die Landesregierung weiter, die sich nach der nächsten Landtagswahl bildet. Walbrach tritt bei der Konferenz als Botschafter auf. Die Podiumsrunde zur Zukunft der Inklusion in Halle, im Saalekreis und in Sachsen-Anhalt beginnt um 17 Uhr.
Hörschleifen, Gebärdensprache, Raum der Stille
Wer zur Ulrichskirche kommt, soll das ohne Stolperfallen tun. Alle Bereiche sind daher stufenlos erreichbar, hinzu kommen barrierefreie Sanitäranlagen und ausgewiesene Rollstuhlplätze. Für gehörlose und schwerhörige Gäste gibt es eine Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache, feste und mobile Hörschleifen sowie eine Auracast-Übertragung – Letztere lässt sich mit geeigneten Kopfhörern empfangen, auch mit Schallschutzkopfhörern. Wer Assistenz benötigt, bekommt sie vor Ort. Für neurodivergente Besucher richten die Veranstalter zudem einen Raum der Stille ein.
Kostenfrei, aber Anmeldung Pflicht
Eintritt verlangt niemand. Anmelden muss man sich trotzdem, weil die Plätze begrenzt sind: unter eveeno.com/THK2026 kann man diese digital absetzen.
Das vollständige Programm finden Interessierte auf dem Portal halle-grenzenlos.de. Die Konzerthalle Ulrichskirche liegt in der Christian-Wolff-Straße 2 in 06108 Halle (Saale). Veranstalter sind die Örtlichen Teilhabemanagements von Halle und dem Saalekreis sowie die Landesfachstelle für Barrierefreiheit Sachsen-Anhalt.






