Foto: Übergabe der Fördermittel © Landkreis Saalekreis
Dezernentin Sabine Faulstich hat knapp 39.000 Euro an die Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes im Saalekreis übergeben. Das Geld fließt in Technik, Ausrüstung und die Ausbildung der Helfer.
Merseburg, 24. Mai 2026 – Knapp 39.000 Euro Fördermittel für den Katastrophenschutz im Saalekreis hat Dezernentin Sabine Faulstich am vergangenen Donnerstag an die Hilfsorganisationen der Region überreicht. Das Geld geht an jene Einheiten und Einrichtungen, die mit dem Landkreis eine Vereinbarung über ihre Mitwirkung im Katastrophenschutz geschlossen haben. Verwendet werden die Mittel für die Instandhaltung und Beschaffung von Ausrüstung sowie für die Weiterbildung der Aktiven.
Bedacht wurden der ASB-Regionalverband Halle/Bitterfeld, der DRK-Kreisverband Halle-Saalekreis-Mansfelder Land, der DRK-Kreisverband Merseburg-Querfurt sowie die DLRG-Ortsgruppen Leuna-Merseburg und Halle-Saalekreis. Auch der Kreisfeuerwehrverband Saalekreis erhielt eine Zuwendung, mit der der Landkreis dessen Verbandsarbeit unterstützt.
Geld für Technik, Wartung und Ausbildung
Wofür die Empfänger das Geld einsetzen, fällt je nach Aufgabe unterschiedlich aus. Die beiden DLRG-Ortsgruppen warten und reparieren damit ihre Boote und Tauchausrüstung und beschaffen Einsatzkleidung sowie Sanitätsmaterial. Beim DRK-Kreisverband Halle-Saalekreis-Mansfelder Land fließt die Förderung in die Wartung der Fahrzeuge, in die Ausstattung eines Behandlungsplatzes und in Kommunikationstechnik. Der ASB-Regionalverband Halle/Bitterfeld nutzt seine Zuwendung ebenfalls für Reparaturen an Fahrzeugen und Einsatztechnik. Der DRK-Kreisverband Merseburg-Querfurt wiederum will neue Ausstattung und persönliche Schutzausrüstung für die Helfer anschaffen, Weiterbildungen finanzieren und seine Hard- und Software warten lassen.
Faulstich verwies bei der Übergabe auf die Einsätze des zurückliegenden Jahres. „Im vergangenen Jahr unterstützten die Betreuungs- und Sanitätszüge sowie die Wasserrettung bei vielfältigen Einsatzlagen – Brände in Wohnhäusern oder im Kraftwerk Schkopau sowie bei Evakuierungsmaßnahmen infolge von Kampfmittelfunden. Das ist eine große Herausforderung und Verantwortung für die Frauen und Männer in den Sanitäts- und Betreuungszügen oder der Wasserrettung. Daher ist es für mich ein großes Anliegen, dass sie für ihre Aufgaben bestmöglich ausgestattet und ausgebildet sind“, betonte die Dezernentin.





