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24. Oktober: Lichterstädte aus Papier zum Merseburger Zauberfest

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Zum Merseburger Zauberfest lädt das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg erstmals zu einem Kreativangebot ein.

Wann: Samstag, 24. Oktober 2026, 13 bis 17 Uhr

Wo: Vorschloss, Domplatz 9, Erdgeschoss, 06217 Merseburg

Hinweis: Der Eingang gegenüber dem Rabenkäfig wird ausgeschildert

Eintritt: frei

Kontakt: Telefon 03461 40-2002, E-Mail museum.schloss.merseburg@saalekreis.de

Weitere Informationen: www.museum-merseburg.de

Bei dem Kreativangebot können Lichterstädte aus Papier gestaltet werden. Dafür werden Stadtsilhouetten aus einfarbigem Papier herausgeschnitten und anschließend in gebogener oder Zick-Zack-Form aufgestellt.

Die entstandenen Kunstwerke wirken durch Licht und Schatten. Zu Hause kann dieser Effekt mit Tageslicht oder Lichterketten erzeugt werden. Während der Veranstaltung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Lichterstadt bereits mit LED-Lichtern testen.

Zur Auswahl stehen zwei Vorlagen. Alternativ kann auch eine eigene zauberhafte Stadt aus einzelnen Stadtelementen zusammengestellt werden.

Foto: Adobe Stock ©2101796751

Immer mehr Schrottautos auf dem Grundstück Christianenstraße, EDEKA schweigt zum Eigentümer und zum Bauvorhaben

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Ein blauer VW mit stark beschädigter, mit Klebeband notdürftig geflickter Frontstoßstange und einem Stück Pappkarton auf der Motorhaube steht auf dem Schotterplatz in der Christianenstraße neben weiteren abgestellten Autos
Foto: Dieser blaue VW mit demoliertem, notdürftig geflicktem Frontbereich steht auf dem früheren Rewe-Parkplatz in der Christianenstraße. © Enrico Sempert/Merseblatt.de

Auf dem früheren Rewe-Parkplatz in der Christianenstraße stehen immer mehr Schrottautos, dazu kommt Müll, die Stadt weiß das. Ob und wann dort der seit über einem Jahr geplante nah & gut-Markt entsteht, bleibt trotz zweier Anfragen bei EDEKA weiter offen, nur so viel ist jetzt klar, die Tektur ist eingereicht.


Wer in diesen Wochen durch die Christianenstraße fährt, kommt an der Fläche des früheren Rewe-Markts kaum vorbei, ohne hinzusehen. Dort stehen immer mehr Schrottautos, dazwischen liegt Müll, den offenbar niemand mehr wegräumt. Ich habe mir die Fläche in den vergangenen Wochen mehrfach angesehen und mit Fotos dokumentiert, nach meinem Eindruck wurde es von Besuch zu Besuch mehr. Auch augenscheinlich noch angemeldete Schrottautos stehen dort. Fahrbereit sind diese allerdings nicht.

Die Stadt kennt den Eigentümer, nennt ihn aber nicht

Auf meine Anfrage bestätigte die Stadt Merseburg, dass ihr die abgestellten Fahrzeuge und die Müllablagerung bekannt seien. Zu den Fahrzeugen habe es bereits vereinzelte Hinweise gegeben. Wer das Grundstück besitzt, wisse die Verwaltung ebenfalls, Auskunft dazu gebe sie jedoch nicht.

Rechtlich habe die Stadt ohnehin kaum Mittel in der Hand. „Grundsätzlich gilt, dass der Privatgrund genutzt werden kann, wie es derjenige wünscht – solange davon keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht”, heißt es aus der Verwaltung. Solange es nur hässlich aussehe, gebe es keine Möglichkeit, den Eigentümer zur Beseitigung zu verpflichten. Eingreifen könne die Stadt als Gefahrenabwehrbehörde erst, wenn von den Fahrzeugen oder dem Müll eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe, für alles Weitere, etwa Fragen des Abfall- oder Baurechts, verwies die Verwaltung auf den Landkreis oder den Eigentümer selbst. Ob die informelle Nutzung der Fläche als Parkplatz künftig offiziell geregelt werden solle, dazu konnte die zuständige Stelle im Ordnungsamt keine Angaben machen.

Seit über einem Jahr ist von einem nah & gut die Rede

Dass auf der Fläche einmal mehr entstehen soll als eine wilde Abstellfläche, ist in Merseburg schon länger bekannt. Bereits im Oktober 2025 hieß es, der Lebensmittelkonzern EDEKA halte über seine Tochtermarke nah & gut an der Ansiedlung eines Marktes in der Christianenstraße fest, die sogenannte Tektur, eine nachträgliche Änderung der ursprünglichen Baugenehmigung, werde vorbereitet. Im Februar fragte ich deshalb bei EDEKA nach, ob die Unterlagen inzwischen eingereicht seien und wie der Zeitplan aussehe. Eine inhaltliche Antwort blieb aus, aus der Unternehmenskommunikation hieß es nur, man könne derzeit keine neuen Informationen zum Standort geben.

Die Tektur ist eingereicht, mehr sagt EDEKA nicht

Gut sieben Monate nach meiner ersten Anfrage, und nachdem sich die Schrottautos und der Müll auf der Fläche weiter angesammelt hatten, fragte ich erneut nach, dieses Mal mit Blick auf beide Themen zusammen. EDEKA Minden-Hannover, nach eigener Auskunft die für den Standort zuständige Regionalgesellschaft, teilte daraufhin mit, der Eigentümer habe das Unternehmen darüber informiert, dass die Tektur eingereicht worden sei. Weitere Angaben, etwa zu einem Zeitplan oder dazu, ob EDEKA selbst inzwischen Eigentümer der Fläche ist, machte das Unternehmen nicht. Auch auf den angesprochenen Missstand mit den Schrottautos und dem Müll sowie auf die Frage, ob der Eigentümer eine Sicherung beziehungsweise Umzäunung der Fläche beabsichtigt, gab es keine Antwort.

Dass EDEKA ausgerechnet von „dem Eigentümer” als eigenständiger Partei spricht, die das Unternehmen informiert, lässt vermuten, dass die Fläche weiterhin jemand anderem gehört als dem Handelskonzern selbst. Wer das genau ist, verraten weder die Stadt noch EDEKA. Die Stadtverwaltung bestätigte auf Nachfrage lediglich, es sei ihr vom Eigentümer nichts Gegenteiliges zu den seit Langem bekannten nah & gut-Plänen mitgeteilt worden.

Weder Zeitplan noch Eigentümer sind bekannt

Für Anwohner der Christianenstraße und Umgebung ändert sich dadurch vorerst nichts, die Fläche bleibt wie sie ist. Ob und wann dort tatsächlich gebaut wird, bleibt ebenso offen wie die Frage, wer die wachsende Zahl an Schrottautos irgendwann abholen lässt. Warum man seitens Edeka aus einem Nahversorgerprojekt so ein Geheimnis macht, ist schwer nachvollziehbar. Schließlich hoffen die Anwohner der Umgebung immer noch darauf, einen Nahversorger in unmittelbarer Nähe zu haben.

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31. Oktober: Konzertfinale der Internationalen Dirigentenklasse im Ständehaus Merseburg

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Foto: Ständehaus in Merseburg © PantherMediaSeller/depositphotos

Im Ständehaus Merseburg findet am 31. Oktober das Konzertfinale der Internationalen Dirigentenklasse Halle-Hamburg 2026 mit der Staatskapelle Halle statt.

Wann: Samstag, 31. Oktober 2026, 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr

Wo: Ständehaus Merseburg

Konzert: Konzertfinale der Internationalen Dirigentenklasse Halle-Hamburg 2026

Tickets: Tourist-Information Merseburg, Burgstraße 5, 06217 Merseburg, sowie online über tixforgigs.com

Abo-Informationen: Kulturamt der Stadt Merseburg, Oberaltenburg 2, 06217 Merseburg

Kontakt: Telefon 03461 – 445 900, E-Mail kultur@merseburg.de

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Merseburg in Kooperation mit der Staatskapelle Halle

Beim Konzertfinale der Internationalen Dirigentenklasse Halle-Hamburg 2026 präsentieren Nachwuchsdirigenten gemeinsam mit der Staatskapelle Halle ihr Können.

Das Kulturamt weist außerdem auf das Abonnement-Modell für die Philharmonischen Konzerte hin. Abonnentinnen und Abonnenten profitieren von einem Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf, einem exklusiven Vorverkaufsrecht und regelmäßigen Informationen zu Konzerten und Künstlern.

Der Lenin vom Gotthardteich spaltet eine niederländische Gemeinde

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Die Lenin-Statue am Gotthardteich in Merseburg auf ihrem Sockel, im Hintergrund Trauerweiden am Ufer
Foto: Bundesarchiv CC - Lizenz by Wikimedia Commons - Merseburg August 1991, Lenin-Denkmal © Joachim F. Thurn

Fast 35 Jahre nach seinem Abbau am Gotthardteich sorgt der Merseburger Lenin für Streit in einer niederländischen Gemeinde. Was dahintersteckt und welchen ungewöhnlichen Vorschlag ein Groninger Bürger nach Merseburg schickte.


Wenn man als Merseburger dieser Tage über den Betriebshof des Unternehmers Henk Koop im niederländischen Tjuchem fahren würde, stieße man auf einen alten Bekannten aus Merseburg. Neun Meter hoch, aus Bronze gegossen, einen Arm nach vorn ausgestreckt – so stand die Lenin-Statue bis 1991 am Ostufer des Gotthardteichs, der Einmündung der Gotthardstraße gegenüber. Heute steht sie weit im Norden der Niederlande auf einem Firmengelände in der Provinz Groningen und ist der Grund, warum sich der Gemeinderat der niederländischen Gemeinde Oldambt seit Wochen streitet.

Ein Wahrzeichen verschwindet nach der Wende vom Teich

Aufgestellt wurde das Denkmal Anfang der 1970er Jahre, geschaffen von den sowjetischen Bildhauern M. F. Baburin, G. P. Lewitzkaja und J. I. Kuturew. Vier Meter breit und nach niederländischen Angaben rund 17 Tonnen schwer, stand es über zwei Jahrzehnte am Gotthardteich, bevor es am 12. Oktober 1991 unter Protesten von seinem Sockel gehoben wurde. Fast sechs Jahre lagerte die Statue anschließend in einer Halle auf dem ehemaligen Militärflugplatz Merseburg, wo sie wiederholt Metalldiebe anlockte. 1997 kaufte sie der niederländische Unternehmer Henk Koop der Stadt für 20.000 Mark ab und ließ sie im Januar jenes Jahres per Tieflader über die Grenze bringen. Seither steht sie, mit Unterbrechungen und gelegentlich verliehen, auf seinem Betriebsgelände in Tjuchem.

Als Theaterkulisse kehrt der Koloss ins Rampenlicht zurück

Ende Juli 2026 holte ihn die Theatergruppe Zummerbühne noch einmal heraus. Per Tieflader und Kran, ein Vorgang von mehreren Stunden, wanderte die Statue ins nahe gelegene Oostwold, wo sie als Kulisse für das Musiktheaterstück “De Graanrepubliek” diente und hinter der Zuschauertribüne aufgestellt wurde. Die Produktion, nach dem Buch des Schriftstellers Frank Westerman, erzählt vom Klassenkampf zwischen reichen Getreidebauern und armen Landarbeitern in der Region Ost-Groningen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. “Niemand kan eromheen”, sagte Peter Funcke von der Theatergruppe Zummerbühne dem niederländischen Sender NOS, niemand komme an ihr vorbei. Dass ausgerechnet das einzige große Lenin-Denkmal der Niederlande nun bei seiner Produktion gelandet sei, nannte er “heel bijzonder en curieus”, sehr besonders und kurios.

Nach den Aufführungen, die bis Anfang September liefen, sollte die Statue für zehn bis fünfzehn Jahre an ihrem neuen Standort bleiben, als Teil eines Besucherzentrums zur Geschichte des Kommunismus in Ost-Groningen. Träger ist das Centrum De Graanrepubliek in Oostwold, hervorgegangen aus einer Genever-Brennerei, die Freek Kupers und Henriëtte Davelaar auf einem alten Bauernhof betreiben. Zur eigenen Haltung schreibt das Zentrum auf seiner Internetseite, man wähle keine Seite. Davelaar sagte NOS, die Statue “doet iets met je”, sie löse etwas aus, sie “schuurt”, reibe und kratze – aber sie sei kein Propagandabild, sondern erzähle etwas über die Geschichte der Gegend.

Die Gemeinde Oldambt sagt vorerst Nein

So einfach wollte die Gemeinde Oldambt die Sache nicht sehen. Am 10. September teilte sie mit, keine Genehmigung für die dauerhafte Aufstellung erteilen zu wollen. Ein Sprecher begründete das gegenüber dem Sender RTV Noord damit, dass die Statue für Aufruhr und Diskussion sorge und sich in Oldambt jeder zu Hause und willkommen fühlen solle; zudem halte die Gemeinde neun Meter ohnehin für zu hoch. Noch am selben Tag ging die Statue zurück nach Tjuchem. Davelaar zeigte sich überrascht, schließlich habe die Statue während der Theaterwochen keinerlei Unruhe ausgelöst; ohne sie, kündigte sie an, werde es das Besuchszentrum in der geplanten Form nicht geben. Sie kündigte Widerspruch an und setzte auf eine Lösung im Gespräch.

Politisch ist die Statue damit längst zum Streitfall geworden. Der Ortsverband der CDA lehnt eine dauerhafte Aufstellung ab. Sprecher Simeon Naaijer nannte Lenin gegenüber dem Sender Hart van Nederland einen Massenmörder ohne jeden Bezug zur Gemeinde und schlug stattdessen vor, an den in Winschoten geborenen Kommunisten Engel Modderman zu erinnern. Die Parteien PRO, VCP, SP und D66 sehen das anders: PRO-Vertreter Hilbert Flokstra argumentiert, die Statue könne eine Debatte über die kommunistische Vergangenheit der Region eröffnen, VCP-Mann Jan Kenter nennt die geplante Ablehnung eine verpasste Chance, seine Fraktion verweist zudem auf den möglichen touristischen Wert und die Geschichte der Graanrepubliek.

Bebauungsplan erlaube nur 5 Meter

Am 7. Oktober bekräftigte das Gemeindekollegium schriftlich seine Absicht, die Genehmigung zu verweigern, diesmal mit einer rein rechtlichen Begründung: Der Bebauungsplan erlaube an diesem Standort Bauwerke ohne Gebäudefunktion nur bis fünf Meter Höhe, eine Verlegung auf dem Grundstück ändere daran nichts, und die gesellschaftliche Debatte um Lenin spiele für die Genehmigung keine Rolle, solange keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit vorliege. Noch am selben Mittwochabend setzten sich die vier Fraktionen im Rat knapp durch. Mit 13 zu 12 Stimmen beschlossen die Ratsmitglieder einen Antrag, der das Gemeindekollegium auffordert, noch einmal mit den Initiatoren zu sprechen, und der eine grundsätzlich positive Haltung zur Statue formuliert.

Binden kann der Rat das Kollegium damit nicht, die endgültige Entscheidung über die Genehmigung liegt bei Bürgermeister und Beigeordneten. Das bestätigte auf Nachfrage der Fraktion Gemeentebelangen Oldambt auch der zuständige Beigeordnete Erich Wünker, der im Übrigen auf weitere Fragen während der Sitzung nicht einging, um das laufende Verfahren nicht zu stören. Eine endgültige Entscheidung steht nach aktuellem Stand weiterhin aus.

Ein Groninger Bürger schickt Merseburg einen eigenen Vorschlag

In diese offene Lage hinein erreichte mich eine E-Mail aus Groningen. Der Niederländer Dimitri Knobbe, der sich in seiner Heimat gegen eine dauerhafte Aufstellung der Statue ausspricht, hat sich nicht nur an den Gemeinderat von Oldambt gewandt, sondern auch an die Merseburger Presse. In einem dreiseitigen Brief, den er den Ratsmitgliedern Ende September schickte und mir zusammen mit seiner Mail zukommen ließ, schlägt er eine, wie er es nennt, konzeptuelle Erneuerung des Denkmals vor. Seine Idee lehnt sich an einen Bericht der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften über den Umgang mit umstrittenen Denkmälern im öffentlichen Raum an.

Eine Nachbildung des ursprünglichen Merseburger Sockels soll der Statue gegenüber aufgestellt werden, getrennt durch einen langen, geraden Entwässerungsgraben in der Nähe des geplanten Besucherzentrums. Lenin würde dann, so Knobbes Beschreibung, mit Wehmut und Verzweiflung zu dem Sockel hinüberblicken, von dem er einst gestürzt wurde, als gefallener Held.

Der schmale Graben soll dabei bewusst an den rund sechs Hektar großen Gotthardteich erinnern, an dessen Ufer die Statue einst stand, allerdings im Kontrast, von der monumentalen Teichkulisse der ehemaligen DDR zu einem, wie Knobbe im Groninger Platt schreibt, schlichten “Bauerngraben in Grunn”.Spott sei damit nicht beabsichtigt, schreibt er, sondern die Darstellung einer seiner Ansicht nach weitverbreiteten Überzeugung, dass ein bewaffneter revolutionärer Kampf, der jedes Mittel heiligt, keine Nachahmung verdient. Ob sein Vorschlag jemals umgesetzt wird, lässt er ausdrücklich offen – das, schreibt er, sollten die Bewohner Merseburgs selbst beurteilen.

Foto: Standort aus der Mail, wo Lenin laut Vorschlag von Dimitri Knobbe stehen solle

Bis dahin bleibt die Statue dort, wo sie seit über einem Vierteljahrhundert meistens steht, auf dem Hof in Tjuchem, weit entfernt von ihrem alten Platz am Gotthardteich.

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Polizei lädt Senioren zum Präventionstag in die Turnhalle am Rosental

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Hand mit roter „Halt Polizei"-Winkerkelle vor einem Auto bei einer Verkehrskontrolle
Foto: Symbolbild einer Polizeikontrolle ©Kzenon/depositphotos

Das Polizeirevier Saalekreis lädt am Dienstag, 20. Oktober, zum Verkehrspräventionstag für Senioren in die Turnhalle der Grundschule im Rosental ein. Von 10 bis 15 Uhr gibt es einen Fahrsimulator, einen Rollator-Parcours und Beratung zu Mobilität, Gesundheit und Sicherheit im Alter.


Am Dienstag, 20. Oktober, öffnet die Turnhalle der Grundschule im Rosental für einen Verkehrspräventionstag für Senioren. Das Polizeirevier Saalekreis lädt von 10 bis 15 Uhr nach Merseburg, Rosental 12, ein. Im Mittelpunkt stehen die sichere Mobilität im Alter, die Sicherheit im Straßenverkehr und die körperliche wie geistige Fitness, dazu kommen zahlreiche Aktions- und Beratungsstände mit verschiedenen Partnern. Seniorinnen und Senioren können sich an den Ständen ausführlich informieren, eigene Fragen loswerden und mehrere der Angebote direkt vor Ort selbst ausprobieren.

Fahrsimulator und Reaktionstest sollen die eigene Fahrpraxis zeigen

Am Fahrsimulator der Polizei lässt sich das eigene Fahrverhalten abseits der gewohnten Strecken in einer sicheren Umgebung testen. Ergänzend kann die eigene Reaktionsfähigkeit in unterschiedlichen Verkehrssituationen geprüft werden. Die Einsatzkräfte informieren außerdem über aktuelle Betrugsmaschen, etwa den Enkeltrick und den Schockanruf, und erklären, wie sich das eigene Zuhause technisch besser sichern lässt. An eigenen Ständen gibt es zudem persönliche Beratung zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr, verbunden mit Tipps, wie sich die eigene Mobilität auch mit zunehmendem Alter möglichst lange erhalten lässt.

Mehrere Fachstellen beraten zu Mobilität und Gesundheit

Auch die körperliche Fitness und die Beweglichkeit im Alltag stehen an diesem Tag im Blick, mehrere Fachstellen stehen für Fragen zu Mobilität, Gesundheit und Sicherheit zur Verfügung. Unter anderem sind das Ordnungsamt der Stadt Merseburg und das Straßenverkehrsamt des Saalekreises mit eigenen Ständen vertreten. Die Personennahverkehrsgesellschaft stellt ihr Angebot Saalekreis mobil vor, dazu kommen die AOK, eine Apotheke mit einem Gesundheits-Check-up und ein Optiker mit einem eigenen Beratungsstand. Auch das Carl-von-Basedow-Klinikum beteiligt sich, Physiotherapeuten bauen einen Rollator-Parcours auf und zeigen, wie der sichere und selbstständige Umgang mit dem Hilfsmittel gelingt.

Zugang führt über die Christianenstraße, Ausstieg an der Haltestelle Lindenstraße

Wer zur Veranstaltung kommt, gelangt von der Christianenstraße über das Schulgelände zur Turnhalle, die hinter dem Schulgebäude liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich der Ausstieg an der Haltestelle Lindenstraße. Außerdem gibt es vor Ort Sanitäranlagen, darunter eine barrierefreie Toilette. Der Verkehrspräventionstag soll Seniorinnen und Senioren in Merseburg vor allem die Möglichkeit geben, sich zu informieren, selbst etwas auszuprobieren und mit den beteiligten Fachstellen ins Gespräch zu kommen.

14. November: Sonderausstellung mit Holzbildern auf Burg Querfurt

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Foto: Von Hexen, Teufeln und edlen Herren – wahre und sagenhafte Geschichten in Holzbildern © Landkreis Saalekreis

Das Museum Burg Querfurt zeigt ab 14. November die Sonderausstellung „Von Hexen, Teufeln und edlen Herren – wahre und sagenhafte Geschichten in Holzbildern“ mit Arbeiten der Künstlerin Tura Jursa.

Wann: ab Samstag, 14. November 2026

Wo: Museum Burg Querfurt, 06268 Querfurt

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr

Vernissage: Freitag, 13. November 2026, 16 Uhr, Burgkirche

Führungen: Samstag, 28. November 2026, 11 Uhr, und Samstag, 23. Januar 2027, 14 Uhr, mit der Künstlerin Tura Jursa

Anmeldung: für die Führungen unter Telefon 034771 52190

Kontakt: Telefon 034771 52190, E-Mail burg.querfurt@saalekreis.de

Weitere Informationen: www.burg-querfurt.de

In der Ausstellung erweckt Tura Jursa regionale Mythen und historische Erzählungen in detailreichen, farbig gefassten Reliefbildern aus Holz zum Leben.

Die Künstlerin aus Nordhausen findet ihre Inspiration auf Wanderungen durch den Harz. Aus heimischen Hölzern wie Eiche und Esche entstehen kunstvolle Reliefs, die Natur, Handwerk und regionale Sagenwelt miteinander verbinden.

Zu sehen sind unter anderem Darstellungen rund um den Heiligen Brun sowie die Sage der „Schlüsselmieke“ aus Lodersleben. Jedes Werk ist ein unverkäufliches Unikat.

Merseburger AfD-Politiker Wald postet peinlichen KI-Clip, der für Unmut im Netz sorgt

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Tasse mit der Aufschrift Linke Tränen, gehalten von Ulrich Siegmund in einem KI-generierten Video
Foto: Screenshot: Threads / @mdlwald © Enrico Sempert

Der Landtagsabgeordnete Daniel Wald aus Merseburg, postet auf Threads eine KI-generierte Szene und eine Tasse mit der Aufschrift „Linke Tränen” – der Clip bringt ihm vor allem Spott der Zuschauer ein.


Ulrich Siegmund hebt eine schwarze Tasse an die Lippen, hat dabei geschlossene Augen und ein zufriedenes Gesicht. Auf der Tasse steht in weißer Schrift „Linke Tränen”, darunter drei kleine Tropfen die die Tränen symbolisieren sollen. Die Szene wirkt wie ein Werbespot, ist am unterem Bildrand aber als KI-generiert gekennzeichnet. Geteilt hat diesen KI-Clip Daniel Wald, Fraktionsvorsitzender der AfD im Merseburger Stadtrat.

Wald sitzt seit 2018 für die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt, gewählt im Wahlkreis Merseburg. Zusätzlich ist er stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Saalekreis und stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei. Auf Threads folgen ihm knapp 400 Nutzer, der Beitrag kam trotzdem auf mehr als 17.000 Aufrufe.

Siegmund soll die Tränen der politischen Gegner sammeln

Neben Siegmund tauchen in dem am Donnerstagabend veröffentlichten KI-Clip weitere computergenerierte Figuren auf, die an bundesweit bekannte Politiker von Linken und Grünen erinnern sollen, darunter Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Claudia Roth. Sie werden weinend gezeigt, während Siegmund ihnen die Tasse entgegenhält, um ihre Tränen aufzufangen. In der Bildunterschrift schreibt Wald, Siegmund sei „auf Sammeltour in der linksgrünen Filterblase” unterwegs, bei der politischen Aufregung bleibe „kein linkes Auge trocken”.

Der Post fällt in eine Phase, in der die Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt seit Wochen die Landespolitik bestimmt. Die AfD war bei der Landtagswahl am 6. September stärkste Kraft geworden, Siegmund kündigte an, sich im Dezember im Landtag zum Ministerpräsidenten wählen lassen zu wollen. Für eine Mehrheit braucht er Stimmen aus anderen Fraktionen, Gespräche dazu beschrieb er zuletzt selbst als „sehr kleingliedrig”.

Die Kommentare unter dem Video fallen überwiegend kritisch aus

In den Antworten auf den Beitrag überwiegt Kopfschütteln, auch unter Walds eigenen Zuschauern. Der meistgeklickte Kommentar mit 139 Herzen rät ihm, sich wegen des KI-Einsatzes „Hilfe suchen” zu gehen. Ein Nutzer schreibt, das wäre „den meisten Elfjährigen schon peinlich”, 91 weitere stimmen mit einem Like zu.

Unter einem Kommentar, der das Video schlicht „armselig” nennt, sammelten sich 70 Reaktionen. Auch der verifizierte Account onlinegott findet deutliche Worte und spricht von einem „Versager-Mindset”, 52 Nutzer bestätigen das mit einem Like. Vereinzelt fallen die Reaktionen zustimmend oder ironisch gemeint aus, in der Mehrheit bleibt der Ton aber ablehnend. „Sieht so eure seriöse Politik aus, mit der ihr die Gräben zuschütten wollt?“, fragt ein Nutzer.So mancher hat die AfD sicher nicht, für provozierende KI-Filmchen gewählt. Ob Daniel Wald damit Ulrich Siegmund einen Gefallen tut, steht auf einem anderem Blatt.

Wald war schon einmal mit einer Äußerung aufgefallen

Für Wald ist es nicht der erste Auftritt, der für Aufsehen sorgt. 2025 nutzte er auf der Plattform X einen rassistischen Begriff, um ein Foto der Frauen-Nationalelf zu kommentieren, und löschte seinen Account dort anschließend, wie t-online berichtete. Nach Angaben des Portals wird er dem rechtsextremen Flügel seiner Partei zugerechnet.

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Zwei Jahre Merseblatt – ein Rückblick auf Arbeit, Technik und das, was hinter der Seite steckt

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Logo von Merseblatt.de, Symbolbild zum zweiten Jahrestag der Seite
Foto: Logo von Merseblatt © Enrico Sempert

Am 5. Oktober 2024 ging der erste Beitrag auf merseblatt.de online, ganz ohne große Ankündigung. Mittlerweile sind daraus zwei Jahre Merseblatt geworden, mit eigener App, Kooperation mit Radio Saalewelle und Tausenden Lesern. Was das an Arbeit, Technik und Kosten bedeutet und wie man helfen kann.


Zwei Jahre Merseblatt. Am 5. Oktober 2024 ist der erste Beitrag auf merseblatt.de erschienen, ohne große Ankündigung und ohne Redaktion im Rücken, nur mit der Idee, Neuigkeiten aus und rund um Merseburg sichtbarer zu machen, als sie es bis dahin waren. Am Montag ist aus dieser Idee offiziell zwei Jahre Merseblatt geworden, gestartet als Hobbyprojekt neben Alltag und Beruf.

Aus einem Hobbyprojekt wurde ein nahezu tägliches Angebot

In diesen zwei Jahren ist einiges dazugekommen. Aus anfangs vereinzelten Beiträgen ist ein nahezu tägliches Angebot geworden, mit Blaulichtberichten, Vereinsnachrichten, Stadtpolitik und allem, was sonst in Merseburg und im Saalekreis passiert. Dazu kam eine eigene App mit Blaulicht-Ticker, Spritpreisen und Veranstaltungsübersicht, außerdem die Kooperation mit Radio Saalewelle und unserem Kolumnisten Prof. Dr. Alfred Frei. Die Themen sind breiter geworden, die Vernetzung größer, und vor allem die Leserschaft ist gewachsen. Mittlerweile verzeichnet merseblatt.de Tausende Aufrufe und Seitenbesucher. Davon konnte ich am Anfang nur träumen.

Ein großer Teil der Arbeit bleibt unsichtbar

Was die wenigsten sehen können, ist das, was hinter jedem einem einzelnen Beitrag steht. Server und Technik müssen laufen, auch dann, wenn gerade kein Beitrag verfasst oder ein Video geschnitten wird. Kamera und Videotechnik mussten angeschafft werden, dazu kommen Lizenzen für Bildmaterial und für die Programme, mit denen ich Texte, Fotos und Videos bearbeite. Nichts davon ist einmal bezahlt und dann erledigt, es läuft monatlich weiter, egal ob ein Monat viele große Geschichten bringt oder eher ruhig verläuft. Genauso viel Gewicht hat die Zeit. Merseblatt ist kein Redaktionsteam, sondern ich allein, von der Recherche über das Schreiben bis zum Hochladen auf die Seite und in die App. Das lässt sich nicht einfach nebenbei erledigen, auch wenn es von außen oft so wirkt.

Unterstützung möglich aber freiwillig

Daran ändert sich mit dem zweiten Geburtstag nichts Grundsätzliches. Merseblatt bleibt kostenlos und ohne Login, so war es von Anfang an gedacht. Wer meine Arbeit schätzt und möchte, dass es in dieser Form sich sogar noch ausbaut, kann das freiwillig über PayPal unterstützen. Eine Pflicht ist das nicht, ein Dankeschön an alle, die das trotzdem tun, aber schon.

Für die kommenden zwei Jahre gibt es genug, woran ich weiterarbeiten will, an der App, an neuen Formaten, an noch mehr Kontakten in der Stadt und im Saalekreis. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, verdanke ich vor allem denen, die merseblatt.de regelmäßig lesen. Dafür mein herzliches Dankeschön.

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Nach monatelangen Leitungsarbeiten startet in der Brauhausstraße der Straßenbau

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Offene Baugrube in der Brauhausstraße in Merseburg, mehrere dunkle Leitungen liegen zwischen sandigen Erdwänden und einer historischen Natursteinmauer
Blick in die geöffnete Baugrube in der Brauhausstraße, in der die neuen Leitungen liegen. Foto: © Enrico Sempert

Monatelang ging es in der Brauhausstraße vor allem unter der Erde voran, ab Montag kommt jetzt die eigentliche Straße dran. Bis Dezember soll sie fertig sein, mit Natursteinpflaster und einer Verkehrsberuhigung an der Domstraße.


Nach Angaben der Stadt soll die Maßnahme voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein. Dass es jetzt an die Fahrbahn geht, hat vor allem mit den vergangenen Monaten zu tun, in denen unter der Straße gearbeitet wurde.

Erst erneuerte die MIDEWA zwischen Mai und Juni auf rund 55 Metern die Trinkwasserleitung, ein Georadar hatte zuvor den Untergrund auf Kampfmittel untersucht. Kaum war das geschafft, ließen die Stadtwerke Merseburg an gleicher Stelle die neue Fernwärmeleitung verlegen, wegen technologisch bedingter Verzögerungen zieht sich das voraussichtlich bis Freitag, den 9. Oktober, hin.

Damit sich Leitungsbau und Straßenbau zeitlich nicht in die Quere kommen und unnötige Zusatzkosten ausbleiben, liegt in den Gräben bislang nur eine provisorische Schotterschicht. Die endgültige Fahrbahn baut ab Montag die Thomas Krüger GmbH.

Am Ende bekommt die Straße ihr neues Pflaster

Dass am Ende Natursteinpflaster liegt, geht auf eine Vorgabe der Unteren Denkmalschutzbehörde zurück, mit der sich die Stadt abgestimmt hat. Pflaster bekommen dabei die Fahrbahn der Brauhausstraße und die angrenzenden Bereiche gleichermaßen, in der Domstraße soll außerdem eine erhöhte Fahrbahnstelle den Verkehr ausbremsen.

Gebaut wird zwischen dem Parkplatz an der Hälterstraße und der Domstraße, das Geld dafür kommt aus dem städtischen Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“.

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AfD-Politiker Tillschneider mit 44 Stimmen zum Landtagsvizepräsidenten in Sachsen-Anhalt gewählt

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Hans-Thomas Tillschneider am 06.10.2026
Hans-Thomas Tillschneider am 06.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

Die AfD hat im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt auch ihren Landtagsvizepräsidenten-Kandidaten durchbekommen. Der AfD-Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider bekam bei der geheimen Wahl am Dienstag 44 Stimmen, die AfD hat im Landtag nur 39 Abgeordnete. Es gab 38 Nein-Stimmen und keine Enthaltungen.

Das BSW, das mit 5 Abgeordneten im Landtag vertreten ist und zuvor den AfD-Politiker Tobias Rausch bei der Wahl zum Landtagspräsidenten unterstützt hatte, hatte im Vorfeld angekündigt, Tillschneider nicht wählen zu wollen. Im ersten Wahlgang stand ausschließlich Tillschneider auf dem Wahlzettel, nachdem die anderen Fraktionen ihre Kandidaten zurückgezogen haben. Tillschneider musste daher mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten.

Bei der Wahl zum Landtagspräsidenten hatte Rausch 48 von 82 abgegebenen Stimmen erhalten. Das sind mehr als die 44 Sitze, die AfD und BSW gemeinsam haben.

Die AfD war aus der Landtagswahl am 6. September mit 43,8 Prozent klar als stärkste Kraft hervorgegangen und hatte die absolute Mehrheit im Parlament nur knapp verpasst. Laut Verfassungsschutz ist der Landesverband Sachsen-Anhalt der AfD eine „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“.

Foto: Hans-Thomas Tillschneider am 06.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur