Zwei Jahre Merseblatt – ein Rückblick auf Arbeit, Technik und das, was hinter der Seite steckt

Foto: Logo von Merseblatt © Enrico Sempert


Am 5. Oktober 2024 ging der erste Beitrag auf merseblatt.de online, ganz ohne große Ankündigung. Mittlerweile sind daraus zwei Jahre Merseblatt geworden, mit eigener App, Kooperation mit Radio Saalewelle und Tausenden Lesern. Was das an Arbeit, Technik und Kosten bedeutet und wie man helfen kann.


Zwei Jahre Merseblatt. Am 5. Oktober 2024 ist der erste Beitrag auf merseblatt.de erschienen, ohne große Ankündigung und ohne Redaktion im Rücken, nur mit der Idee, Neuigkeiten aus und rund um Merseburg sichtbarer zu machen, als sie es bis dahin waren. Am Montag ist aus dieser Idee offiziell zwei Jahre Merseblatt geworden, gestartet als Hobbyprojekt neben Alltag und Beruf.

Aus einem Hobbyprojekt wurde ein nahezu tägliches Angebot

In diesen zwei Jahren ist einiges dazugekommen. Aus anfangs vereinzelten Beiträgen ist ein nahezu tägliches Angebot geworden, mit Blaulichtberichten, Vereinsnachrichten, Stadtpolitik und allem, was sonst in Merseburg und im Saalekreis passiert. Dazu kam eine eigene App mit Blaulicht-Ticker, Spritpreisen und Veranstaltungsübersicht, außerdem die Kooperation mit Radio Saalewelle und unserem Kolumnisten Prof. Dr. Alfred Frei. Die Themen sind breiter geworden, die Vernetzung größer, und vor allem die Leserschaft ist gewachsen. Mittlerweile verzeichnet merseblatt.de Tausende Aufrufe und Seitenbesucher. Davon konnte ich am Anfang nur träumen.

Ein großer Teil der Arbeit bleibt unsichtbar

Was die wenigsten sehen können, ist das, was hinter jedem einem einzelnen Beitrag steht. Server und Technik müssen laufen, auch dann, wenn gerade kein Beitrag verfasst oder ein Video geschnitten wird. Kamera und Videotechnik mussten angeschafft werden, dazu kommen Lizenzen für Bildmaterial und für die Programme, mit denen ich Texte, Fotos und Videos bearbeite. Nichts davon ist einmal bezahlt und dann erledigt, es läuft monatlich weiter, egal ob ein Monat viele große Geschichten bringt oder eher ruhig verläuft. Genauso viel Gewicht hat die Zeit. Merseblatt ist kein Redaktionsteam, sondern ich allein, von der Recherche über das Schreiben bis zum Hochladen auf die Seite und in die App. Das lässt sich nicht einfach nebenbei erledigen, auch wenn es von außen oft so wirkt.

Unterstützung möglich aber freiwillig

Daran ändert sich mit dem zweiten Geburtstag nichts Grundsätzliches. Merseblatt bleibt kostenlos und ohne Login, so war es von Anfang an gedacht. Wer meine Arbeit schätzt und möchte, dass es in dieser Form sich sogar noch ausbaut, kann das freiwillig über PayPal unterstützen. Eine Pflicht ist das nicht, ein Dankeschön an alle, die das trotzdem tun, aber schon.

Für die kommenden zwei Jahre gibt es genug, woran ich weiterarbeiten will, an der App, an neuen Formaten, an noch mehr Kontakten in der Stadt und im Saalekreis. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, verdanke ich vor allem denen, die merseblatt.de regelmäßig lesen. Dafür mein herzliches Dankeschön.

Enrico Sempert

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