Foto: Blick in die Baugrube © Enrico Sempert
Monatelang ging es in der Brauhausstraße vor allem unter der Erde voran, ab Montag kommt jetzt die eigentliche Straße dran. Bis Dezember soll sie fertig sein, mit Natursteinpflaster und einer Verkehrsberuhigung an der Domstraße.
Nach Angaben der Stadt soll die Maßnahme voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein. Dass es jetzt an die Fahrbahn geht, hat vor allem mit den vergangenen Monaten zu tun, in denen unter der Straße gearbeitet wurde.
Erst erneuerte die MIDEWA zwischen Mai und Juni auf rund 55 Metern die Trinkwasserleitung, ein Georadar hatte zuvor den Untergrund auf Kampfmittel untersucht. Kaum war das geschafft, ließen die Stadtwerke Merseburg an gleicher Stelle die neue Fernwärmeleitung verlegen, wegen technologisch bedingter Verzögerungen zieht sich das voraussichtlich bis Freitag, den 9. Oktober, hin.
Damit sich Leitungsbau und Straßenbau zeitlich nicht in die Quere kommen und unnötige Zusatzkosten ausbleiben, liegt in den Gräben bislang nur eine provisorische Schotterschicht. Die endgültige Fahrbahn baut ab Montag die Thomas Krüger GmbH.
Am Ende bekommt die Straße ihr neues Pflaster
Dass am Ende Natursteinpflaster liegt, geht auf eine Vorgabe der Unteren Denkmalschutzbehörde zurück, mit der sich die Stadt abgestimmt hat. Pflaster bekommen dabei die Fahrbahn der Brauhausstraße und die angrenzenden Bereiche gleichermaßen, in der Domstraße soll außerdem eine erhöhte Fahrbahnstelle den Verkehr ausbremsen.
Gebaut wird zwischen dem Parkplatz an der Hälterstraße und der Domstraße, das Geld dafür kommt aus dem städtischen Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“.






