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Sachsen-Anhalt nimmt 2025 deutlich mehr Erbschaftsteuer ein

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Mehrere Euro-Banknoten, darunter 50-Euro-Scheine, liegen übereinander.
Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

Die Finanzämter in Sachsen-Anhalt haben 2025 fast 29 Millionen Euro an Erbschafts- und Schenkungsteuer festgesetzt, ein Plus von 38,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Die Erbschaftsteuer in Sachsen-Anhalt ist 2025 kräftig gestiegen. Die Finanzverwaltungen setzten fast 29 Millionen Euro an Erbschafts- und Schenkungsteuer fest, ein Plus von 38,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt. Insgesamt wurden 1.742 Erbschaften und Schenkungen mit einem gemeinsamen Vermögenswert von 249,6 Millionen Euro erstmals veranlagt.

Den größeren Teil der Einnahmen tragen die Erbschaften bei, 24,1 Millionen Euro entfielen auf sie. Auf Schenkungen kamen 4,8 Millionen Euro. Gegenüber 2024 bedeutet das ein Plus von 31,5 Prozent bei der Erbschaftsteuer und von 88,6 Prozent bei der Schenkungsteuer.

Erbschaften machen den Großteil der Fälle aus

Für 1.522 Erwerbe von Todes wegen wurde Erbschaftsteuer fällig. Vor Abzug von Steuerbefreiungen, Steuerbegünstigungen und Freibeträgen lag deren Wert bei 184,2 Millionen Euro, nach Berücksichtigung all dieser Abzüge sowie etwaiger Vorerwerbe blieben noch 111,7 Millionen Euro steuerpflichtiger Erwerb übrig.

Bei den Schenkungen fallen die Summen kleiner aus. 220 Fälle wurden erfasst, ihr Wert lag vor Abzügen bei 65,5 Millionen Euro; nach Steuerbefreiungen, Steuerbegünstigungen, Freibeträgen und Vorerwerben blieben 32,5 Millionen Euro steuerpflichtiger Erwerb übrig.

Die Steuerquote sinkt trotz höherer Einnahmen

Obwohl unterm Strich mehr Steuern festgesetzt wurden, sank die Steuerquote bei der Erbschaftsteuer in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr leicht. Sie lag 2025 bei 20,1 Prozent, nach 21,7 Prozent im Jahr 2024. Für Erwerbe von Todes wegen betrug die Quote 21,6 Prozent, bei Schenkungen 14,9 Prozent.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Mehrere Mülltonnen brennen in Merseburg

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Blaulicht einer Feuerwehr © Pixelio

Am Donnerstagnachmittag haben in Merseburg binnen einer halben Stunde mehrere Mülltonnen gebrannt, zwei davon vollständig. Bei einem der Brände in der Straße des Friedens wurde zudem der Spiegel eines Peugeot beschädigt.


In Merseburg hat es am Donnerstagnachmittag binnen einer knappen halben Stunde gleich an zwei Stellen gebrannt. Im Bergmannsring setzte zwischen 15.30 und 16 Uhr zunächst jemand eine Mülltonne in Brand, die vollständig ausbrannte. Ein zweiter Versuch am selben Ort scheiterte.

Auch in der Straße des Friedens brennt eine Mülltonne

Eine dritte Tonne traf es in der Straße des Friedens, ebenfalls im genannten Zeitraum. Auch sie brannte vollständig aus, durch die Hitze nahm zudem der Außenspiegel eines Peugeot Schaden.

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Den Gesamtschaden aller drei Vorfälle beziffert die Polizei auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Die Beamten fotografierten die Brandstellen und erstatteten Anzeige wegen Brandstiftung sowie versuchter Brandstiftung.

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CDU will Ortsbürgermeister nach AfD-Spende ausschließen

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CDU-Logo auf einem Schild, Symbolbild
Die CDU Sachsen-Anhalt hat laut einem Bericht des Magazins Focus ein Parteiausschlussverfahren gegen einen Ortsbürgermeister eingeleitet. Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

Die CDU Sachsen-Anhalt hat laut einem Bericht des Magazins „Focus“ ein Parteiausschlussverfahren gegen den Ortsbürgermeister von Altmärkische Höhe eingeleitet.


Die CDU Sachsen-Anhalt hat laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ ein Parteiausschlussverfahren gegen den Ortsbürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe im Landkreis Stendal, Bernd Prange, eingeleitet. Prange war im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt bekannt geworden, weil er nach eigenen Angaben insgesamt 10.000 Euro an die AfD gespendet hatte.

„Focus“ zitiert den Kreisvorsitzenden der CDU Stendal, Chris Schulenburg, mit den Worten: „Trotz der öffentlichen Verkündigungen hat er seinen Austritt aus der CDU nicht erklärt.“ Der Kreisvorstand habe deshalb wegen der finanziellen Spende an die AfD sowie wegen Pranges Beitritt in die AfD-Kreistagsfraktion den Ausschluss aus der Partei beim Parteigericht beantragt, so der Landtagsabgeordnete weiter gegenüber dem Magazin. Über das weitere Verfahren entscheide nun das Gericht.

Angekündigter Austritt blieb bislang aus

Prange hatte vor wenigen Tagen zwar angekündigt, aus der CDU auszutreten, diesen Schritt nach Schulenburgs Angaben bislang aber nicht vollzogen. Wegen dieser Diskrepanz zwischen Ankündigung und tatsächlichem Austritt habe die Partei nun das Ausschlussverfahren eingeleitet, berichtet „Focus“.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Mehr Menschen in Sachsen-Anhalt wagen die Selbstständigkeit

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Schild mit dem Logo der Bundesagentur für Arbeit vor einem Bürogebäude, Symbolbild
Immer mehr Menschen in Sachsen-Anhalt wagen laut Bundesagentur für Arbeit den Schritt aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit. Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

Immer mehr Arbeitslose in Sachsen-Anhalt gründen eine eigene Firma – besonders bei Frauen legt die Zahl der Neugründungen deutlich zu, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt.


Die Selbstständigkeit in Sachsen-Anhalt wird für ehemals Arbeitslose offenbar attraktiver. Wie die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, ist die Zahl der Neugründungen aus der Erwerbslosigkeit seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder gestiegen.

Im Jahr 2022 wagten in Sachsen-Anhalt 1.898 Menschen diesen Schritt, in diesem Jahr sind es bereits 2.271 — ein Plus von rund 20 Prozent, wie die Behörde vorrechnet.

Bei Frauen fällt der Zuwachs besonders deutlich aus

Noch deutlicher zeigt sich der Trend bei den Frauen. 2022 zählte die Statistik 774 Gründerinnen, die zuvor arbeitslos gemeldet waren, in diesem Jahr entschieden sich bereits 1.053 Frauen für eine eigene berufliche Existenz, ein Zuwachs von etwa 36 Prozent. Nach Einschätzung der Regionaldirektion bleibt die Selbstständigkeit in Sachsen-Anhalt besonders für Frauen ein Weg, Beruf und Familie eigenbestimmt zu gestalten und flexiblere Arbeitsmodelle umzusetzen.

Als Treiber nennt die Behörde zum einen Förderprogramme wie den Gründungszuschuss für Bezieher von Arbeitslosengeld I und das Einstiegsgeld innerhalb der Grundsicherung. Zum anderen erleichtere die inzwischen breite Verfügbarkeit Künstlicher Intelligenz nach eigener Einschätzung der Regionaldirektion Gründungen, etwa bei Businessplänen und Finanzkalkulationen.

Der Behördenchef betont die Grenzen der Technik

Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, erklärte: „Seit dem Ende der Corona-Pandemie erleben wir eine zunehmende Dynamik bei Neugründungen. Immer mehr Frauen nutzen die Zeit der Arbeitslosigkeit zur Vorbereitung auf eine hauptberufliche Selbstständigkeit.“ Zugleich betonte er, dass KI und Algorithmen das Fundament einer erfolgreichen Selbstständigkeit nicht ersetzen, nötig seien weiterhin kaufmännisches Denken, Disziplin und Eigenverantwortung.

Wer einen solchen Schritt plant, kann sich laut Regionaldirektion bei Arbeitsagenturen und Jobcentern beraten lassen, von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Dabei arbeiten die Behörden auch mit Kammern und weiteren Partnern zusammen.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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PHP-Sicherheitslücken lassen Behörden vorsorglich offline gehen

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Person arbeitet nachts an mehreren Laptops, Symbolbild IT-Sicherheit
Zwei kritische Sicherheitslücken in PHP betreffen zahlreiche Websites weltweit, auch deutsche Behörden gingen vorsorglich offline. Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

Zwei als kritisch eingestufte Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP betreffen zahlreiche Websites weltweit, darunter auch mehrere deutsche Behörden und Kommunen, die vorsorglich offline gingen. Experten raten zum sofortigen Update.


Zwei kritische PHP-Sicherheitslücken sind seit Mittwoch bekannt, das PHP-Entwicklerteam selbst stuft sie auf einer Schweregrad-Skala mit 9,2 von 10 Punkten ein. Zahlreiche Webseiten wurden daraufhin vorsorglich offline genommen, darunter die Seiten mehrerer deutscher Behörden, Kommunen und Einrichtungen. Auch die Stadt Merseburg hat Ihre Seite vorübergehend offline genommen.

Open-Source-Projekte wie WordPress, Drupal, Typo3, Joomla, Magento, Nextcloud, pfSense und OPNsense zählen nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu den bekannten Anwendungen, für deren Entwicklung PHP eingesetzt wird. WordPress selbst gibt an, mehr als 40 Prozent aller Internetseiten weltweit zu stellen, und damit ebenfalls von den Sicherheitslücken betroffen zu sein.

Ein Update gilt als einzige Abhilfe gegen die PHP-Sicherheitslücken

Das PHP-Sicherheitsteam veröffentlichte am Mittwoch gegen 16 Uhr ein Update und machte deutlich, dass es gegen die Lücken keine vollständigen Abhilfemaßnahmen gebe. Allen PHP-Nutzern werde dringend empfohlen, unverzüglich zu aktualisieren, zumal inzwischen ein nachgewiesener Exploit existiere.

Das BSI warnte vor den Folgen einer derart verbreiteten Schwachstelle: „Mit Kenntnis von Schwachstellen in derartigen weit verbreiteten Programmiersprachen oder Bibliotheken könnte es Angreifern gelingen, massive Angriffskampagnen durchzuführen und IT-Systeme aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zu kompromittieren.“ Eine kurzfristige, breite Ausnutzung der Lücken binnen weniger Stunden nach Erscheinen der Patches halte man für wahrscheinlich. „Spätestens seit dem Aufkommen von KI-gestützten Tools zur Exploit-Entwicklung verfügen Akteure über die benötigten Mittel, um Patches innerhalb kurzer Zeit zu analysieren und Exploits zu generieren. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten daher unverzüglich handeln“, erklärte die Behörde.

Bitkom erinnert an Microsoft Exchange und Log4Shell

Felix Kuhlenkamp, Leiter Sicherheit beim Digitalverband Bitkom, riet allen Betreibern von Online-Anwendungen, zu prüfen, ob ihre Systeme PHP nutzen, und die in Kürze bereitstehenden Updates ohne Verzögerung einzuspielen. „Das gilt besonders für Hoster und IT-Dienstleister, die Systeme für viele Kunden betreiben“, sagte Kuhlenkamp. Viele Unternehmen wüssten gar nicht genau, welche Komponenten in ihrer Software steckten, gerade bei älteren, nicht mehr gepflegten PHP-Versionen. „Ein solcher Überblick ist aber die Voraussetzung, um in solchen Lagen schnell reagieren zu können“, sagte er.

Wie schnell Kriminelle solche Schwachstellen ausnutzen, habe bereits das Jahr 2021 gezeigt, erinnerte Kuhlenkamp: „Damals wurden Schwachstellen im weit verbreiteten E-Mail-Server Microsoft Exchange bekannt, und gegen Jahresende die Lücke Log4Shell in einem Software-Baustein, der in unzähligen Anwendungen steckte. In beiden Fällen suchten Kriminelle binnen Stunden weltweit nach verwundbaren Systemen.“ Das Auffinden verwundbarer Systeme dürfte heute mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz noch um ein Vielfaches schneller gehen, so seine Einschätzung.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Deutsche Post erhöht Briefporto 2027 auf 1,15 Euro

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Gelbe Briefkästen stehen vor einem Briefzentrum der Deutschen Post (Archivbild)
Briefkästen vor einem Briefzentrum der Deutschen Post (Archivbild) © DTS Nachrichtenagentur

Ab 2027 wird Post verschicken teurer – der Standardbrief soll künftig 1,15 Euro statt 95 Cent kosten, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesnetzagentur.


Beim Briefporto 2027 wird es für Privatkunden teurer. Die Deutsche Post kündigte am Dienstag an, den Preis für den Standardbrief zum 1. Januar 2027 von derzeit 95 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Eine Bedingung bleibt allerdings offen, denn die Bundesnetzagentur muss der Erhöhung noch endgültig zustimmen.

Weitere Briefprodukte werden ebenfalls teurer

Die Preisanpassung geht über den Standardbrief hinaus. Nach Angaben des Unternehmens sollen weitere Privatkundenprodukte im nationalen Briefversand nach oben korrigiert werden. Auch bei bestimmten Briefen für Geschäftskunden will die Deutsche Post die Preise erhöhen.

Standardbrief ins Ausland kostet künftig 1,45 Euro

Änderungen stehen auch im internationalen Versand an. Der Standardbrief ins Ausland soll künftig 1,45 Euro kosten. Die neuen Briefpreise sollen für zwei Jahre gelten. Grundlage dafür ist ein Preiserhöhungsspielraum von 20,35 Prozent für Briefsendungen, den die Bundesnetzagentur zuletzt in Aussicht gestellt hatte.

Paketpreise bleiben vorerst offen

Was Privatkunden künftig für Pakete bezahlen müssen, ließ die Deutsche Post noch offen. Über die neuen Paketpreise ab Januar 2027 will sich das Unternehmen nach eigenen Worten erst zu einem „späteren Zeitpunkt“ äußern. Geschäftskunden sollen dagegen schon in den kommenden Wochen individuell informiert werden.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Schwelbrand in Gatersleben – Ermittler finden frische Einbruchsspuren

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Feuerwehrmann mit Schutzhelm und Warnweste mit der Aufschrift Feuerwehr Gruppenführer von hinten vor Einsatzfahrzeugen, Symbolbild
Nach einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus in Gatersleben hat die Polizei frische Einbruchsspuren festgestellt. Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

In einem Einfamilienhaus in Gatersleben soll es am Wochenende zu einem Schwelbrand im Dachgeschoss gekommen sein, der Sachschaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf rund 300.000 Euro. Bei der ersten Untersuchung des Brandortes hätten Ermittler frische Einbruchsspuren festgestellt, ein Zusammenhang mit dem Feuer sei nicht auszuschließen.


Der Brand in Gatersleben habe zusammen mit dem anschließenden Löscheinsatz zu einem erheblichen Sachschaden an einem Einfamilienhaus im Leibnitzweg geführt, teilte das Polizeirevier Salzlandkreis am Montag mit. Die Meldung über das Feuer sei demnach bereits am Sonntagmorgen eingegangen. Nach Eintreffen der Rettungskräfte habe sich der Schwelbrand im Dachgeschoss löschen lassen, die Feuerwehr sei mit neun Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Im Haus hätten sich zum Zeitpunkt des Feuers keine Personen aufgehalten, ersten Schätzungen am Einsatzort zufolge belaufe sich der Schaden auf rund 300.000 Euro.

Nach dem Brand in Gatersleben sollen Ermittler Einbruchsspuren gefunden haben

Bei der ersten Untersuchung des Brandortes seien frische Einbruchsspuren an dem Haus festgestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. Ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem Feuer könne nicht ausgeschlossen werden. Die Beamten hätten den Brandort für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt, die Ermittlungen dauern an.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Nachtarbeit in Sachsen-Anhalt betrifft rund 115.000 Menschen

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Beleuchtete Bürofenster einer Fassade am Abend, Symbolbild zu Schicht- und Nachtarbeit
Rund 115.000 Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt arbeiten laut Statistischem Landesamt zumindest teilweise nachts. Symbolbild. © DTS Nachrichtenagentur

Nachtarbeit in Sachsen-Anhalt betrifft nach ersten Ergebnissen des Mikrozensus 2025 rund 115.000 Menschen, knapp 12 Prozent aller Erwerbstätigen im Land. Das teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit. Diese Gruppe könnte nach Einschätzung der Behörde von der bevorstehenden Zeitumstellung besonders betroffen sein.


Auch Abend- und Wechselschichten sind weit verbreitet

Nicht nur reine Nachtarbeit prägt den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter im Land. Laut Landesamt zählen weitere 241.000 Erwerbstätige zur Gruppe der Abendschicht, das sind 25 Prozent, und 185.000 beziehungsweise 19 Prozent arbeiten in wechselnden Schichten. Auch bei ihnen könnte die Zeitumstellung den Schlafrhythmus zusätzlich durcheinanderbringen, heißt es vom Landesamt.

Nachtarbeit in Sachsen-Anhalt verteilt sich zudem unterschiedlich auf die Geschlechter. Unter den rund 509.000 erwerbstätigen Männern im Land arbeiten 15 Prozent nachts, 28 Prozent abends und 21 Prozent in wechselnden Schichten. Bei den etwa 459.000 erwerbstätigen Frauen liegen alle drei Anteile spürbar niedriger, bei 8, 22 und 18 Prozent.

Die Zahlen stammen aus einer Unterstichprobe des Mikrozensus

Grundlage der Zahlen ist der sogenannte Labour Force Survey. Er läuft als Unterstichprobe innerhalb des Mikrozensus, wobei höchstens 45 Prozent der vorgesehenen Haushalte tatsächlich befragt werden. Aus diesen Antworten rechnet das Landesamt anschließend auf die Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts hoch.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur.

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Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt sinkt leicht

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Strommast vor blauem Himmel, Symbolbild zum Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt
Symbolbild. Foto: © DTS Nachrichtenagentur

Die Industriebetriebe im Land haben 2025 etwas weniger Strom verbraucht als im Vorjahr, dafür arbeiteten deutlich mehr Beschäftigte im Homeoffice. Das zeigen zwei neue Erhebungen des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt.


Der Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt ist 2025 in der Industrie leicht gesunken. 9.680 Millionen Kilowattstunden haben die Betriebe im Land verbraucht, das sind 0,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt am Montag mitteilte.

Erdgas ist 2025 wichtigster Energieträger vor Strom

Strom machte 2025 einen Anteil von 15,0 Prozent am gesamten Energieverbrauch der Industrie aus und war damit der zweitwichtigste Energieträger. Vorn liegt Erdgas mit einem Anteil von 39,4 Prozent.

Knapp ein Drittel des Stroms stammt aus eigener Erzeugung

Selbst Strom erzeugt haben 317 der 1.336 vom Statistischen Landesamt befragten Betriebe, zusammen 3.366 Millionen Kilowattstunden. Aus eigener Produktion stammten damit 30,1 Prozent des insgesamt zur Verfügung stehenden Stroms von 11.183 Millionen Kilowattstunden.

Beim selbst erzeugten Strom überwiegen fossile Quellen. 2.253 Millionen Kilowattstunden oder 67,0 Prozent kamen aus Kohle, Ölen, Gasen und Industrieabfall, die übrigen 1.112 Millionen Kilowattstunden beziehungsweise 33,0 Prozent stammten aus erneuerbaren Energieträgern.

Insgesamt gaben die Betriebe 1.503 Millionen Kilowattstunden Strom ab. Den größten Teil davon, 1.080 Millionen Kilowattstunden, übernahmen Energieversorgungsunternehmen, 423 Millionen Kilowattstunden gingen an das Verarbeitende Gewerbe, an Haushaltskunden und an sonstige Letztverbraucher.

107.000 Beschäftigte arbeiten im Homeoffice

Neben den Zahlen zum Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt hat das Statistische Landesamt auch Angaben zur Arbeit im Homeoffice vorgelegt. Rund 107.000 abhängig Beschäftigte ohne Auszubildende haben demnach 2025 zumindest zeitweise von zu Hause aus gearbeitet. Das sind 12,3 Prozent der insgesamt 868.000 abhängig Beschäftigten im Land.

Frauen griffen dabei häufiger auf das Homeoffice zurück als Männer. 60.000 Frauen oder 14,2 Prozent nutzten die Möglichkeit, bei den Männern waren es 47.000 beziehungsweise 10,6 Prozent.

Verglichen mit 2015 ist der Anteil um das 2,8-Fache gestiegen

Im Vergleich zu 2021 ist der Anteil um 1,8 Prozentpunkte gestiegen. Damals hatten rund 93.000 Beschäftigte oder 10,5 Prozent angegeben, innerhalb der vorangegangenen vier Wochen von zu Hause gearbeitet zu haben. 2024 lag der Wert mit 96.000 Beschäftigten und 10,7 Prozent noch auf ähnlichem Niveau. Über den Zehnjahresvergleich fällt der Unterschied größer aus. 2015 hatte der Anteil erst bei 4,4 Prozent gelegen.

Verändert hat sich auch, wie oft die Beschäftigten im Homeoffice arbeiten. 2021 hatten noch 68,2 Prozent der Homeoffice-Nutzer an mindestens der Hälfte ihrer Arbeitstage von zu Hause gearbeitet. 2025 gaben dagegen 53,2 Prozent an, an weniger als der Hälfte ihrer Arbeitstage im Homeoffice zu sein; das war 1,7-mal so viel wie 2021.

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Sachsen-Anhalts Polizei ahndet 161 Verstöße wegen Handynutzung am Steuer

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Ein Polizeibeamter sitzt auf einem Dienstmotorrad, im Hintergrund ein weiteres Polizeimotorrad.
Symbolbild: Bei einer landesweiten Kontrollwoche achtete die Polizei in Sachsen-Anhalt verstärkt auf die Handynutzung am Steuer. © DTS Nachrichtenagentur

Bei einer landesweiten ROADPOL-Kontrollwoche hat die Polizei in Sachsen-Anhalt 161 Verstöße wegen Handynutzung am Steuer festgestellt. Dazu kamen Drogenfunde und mehrere gesuchte Personen.


Die Landespolizei Sachsen-Anhalt hat sich in der vergangenen Woche an der länderübergreifenden ROADPOL-Aktion „Focus on the Road“ beteiligt. Im Mittelpunkt der Kontrollen stand laut Ministerium für Inneres und Sport erneut die Handynutzung am Steuer.

Mehr als 1.000 Beamte bei der Kontrollwoche im Einsatz

Landesweit waren mehr als 1.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz und überprüften knapp 3.300 Fahrzeuge. Dabei registrierten sie 161 Verstöße, bei denen Fahrerinnen oder Fahrer während der Fahrt verbotenerweise zum Mobiltelefon, Tablet oder Laptop griffen.

Innenministerin Tamara Zieschang sprach von einem wiederkehrenden Bild bei den Kontrollen. Zahlreiche Fahrzeugführer waren erneut mit dem Handy statt mit dem Verkehrsgeschehen beschäftigt, weshalb die Beamten wiederholt auf die Risiken solcher Ablenkungen hinweisen mussten. Besorgniserregend ist vor allem, dass vielen Autofahrerinnen und Autofahrern die möglichen Folgen eines kurzen Blicks aufs Smartphone offenbar immer noch nicht bewusst sind. Die Polizei will deshalb mit Kontrollen und Präventionsarbeit weiter zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen.

Drogenfunde und gesuchte Personen bei den Kontrollen

Neben den Handyverstößen kam es zu weiteren Feststellungen. In sieben Fällen fanden die Beamten Betäubungsmittel in den kontrollierten Fahrzeugen und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Außerdem identifizierten die Kontrollteams 14 Personen, nach denen gefahndet wurde. Die Polizeiinspektion Magdeburg leitete zudem sechs Strafverfahren sowie 14 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Konsums von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ein.

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