Hohendorfer Marke in Merseburg: Netto-Neubau nimmt Gestalt an

Foto: Baustelle in der Hohendorfer Marke, Netto Markt © RATISBONA


Auf der Großbaustelle an der Hohendorfer Marke geht es sichtbar voran. Der Holzbau für den neuen Netto ist fertig, die Eröffnung bleibt für Herbst 2026 geplant. Und auch für das Geschäftshaus gibt es erste Interessenten.


Merseburg, 01.04.2026 – Wer derzeit an der Hohendorfer Marke in Merseburg vorbeifährt, kann den Fortschritt kaum übersehen. Auf der Großbaustelle ragt der Dachstuhl des neuen Netto-Marktes in die Höhe – der Holzbau ist abgeschlossen, als Nächstes folgen die Dachabdichtungen. Direkt nebenan ist das ehemalige Norma-Gebäude, in das künftig ein vivaFitness-Studio einziehen soll, fast fertig eingedeckt. Auch an den Außenanlagen wird bereits gearbeitet.

Eröffnung bleibt für Herbst 2026 geplant

Trotz der Dimension des Vorhabens liegt das Projekt im Zeitplan, wie Frank Schlieder, Leiter Öffentlichkeitsarbeit beim Projektentwickler RATISBONA, auf Anfrage von Merseblatt bestätigte. Netto und vivaFitness sollen im Herbst 2026 eröffnen. Einen genauen Termin werde man den Betreibern erfahrungsgemäß etwa drei Monate vorher mitteilen.

Arztpraxen könnten ins Geschäftshaus einziehen

Neben dem Netto-Neubau und dem Fitnessstudio gehört auch ein bestehendes Geschäftshaus zum Gelände. Dort stehen Gewerbeflächen zwischen 30 und 170 Quadratmetern zur Verfügung. Laut Schlieder ist RATISBONA derzeit in Verhandlungen mit verschiedenen Arztpraxen – spruchreif sei aber noch nichts. Auch beim geplanten Backshop mit Café steht der Betreiber noch nicht fest. Die Verhandlungen dazu führe Netto selbst.

Sanierung des Geschäftshauses beginnt im Frühsommer

Der nächste sichtbare Schritt auf der Baustelle folgt in wenigen Wochen: Ab Mai / Juni soll das Geschäftshaus eingerüstet werden, anschließend beginnt dort die Dacheindeckung. Größere Überraschungen habe es im bisherigen Bauablauf nicht gegeben, sagte Schlieder – trotz der üblichen Unwägbarkeiten, die eine Bestandssanierung mit sich bringe. Zusätzlich entstehen auf dem Gelände sechs Schnellladepunkte für Elektrofahrzeuge.

Enrico Sempert

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