Besseres Netz im Saalekreis: Telekom nimmt neuen Mobilfunkstandort in Betrieb

Foto: Wieder ein neuer Standort im Netz © Deutsche Telekom AG


Die Telekom hat einen neuen Mobilfunkstandort in Landsberg in Betrieb genommen und drei weitere Standorte im Saalekreis erweitert. 98 Prozent der Fläche sind nun versorgt.


Saalekreis, 04.05.2026 – Die Telekom hat das Mobilfunknetz im Saalekreis ausgebaut. Ein neuer Standort in Landsberg in der Straße „Zum Gemsenberg“ ist in Betrieb gegangen, drei weitere Standorte in Braunsbedra, Schkopau und Wettin-Löbejün wurden mit 4G und 5G erweitert. 98 Prozent der Kreisfläche und 99 Prozent der Haushalte sind damit nach Angaben des Unternehmens mit schnellem Mobilfunk versorgt. Auch die Versorgung entlang der Bahnstrecke Knoten Leipzig und Sachsen-Anhalt-Süd habe sich durch den Ausbau verbessert.

„Der Datenverbrauch nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr“, sagt Stefanie Halle, Unternehmenssprecherin der Deutschen Telekom. Das liege neben dem Streaming von Videos und Musik sowie Social Media auch an der steigenden Nutzung von KI. „Dafür machen wir unser Netz fit.“

Schnelle Hilfe: Standortübermittlung und Gefahrenwarnungen

Alle Mobilfunkstandorte im Landkreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location, kurz AML. Bei einem Notruf an die 112 wird der Standort des Anrufers dabei automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Zudem ist an allen Standorten das Warnsystem Cell Broadcast verfügbar, über das Gefahrenmeldungen – etwa bei Großbränden oder Überschwemmungen – direkt an die Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle gesendet werden.

Insgesamt betreibt die Telekom im Saalekreis nun 103 Standorte. In den kommenden drei Jahren sollen elf weitere hinzukommen und 34 bestehende Standorte mit 4G und 5G erweitert werden. Für den Ausbau ist das Unternehmen auf Flächen von Kommunen und privaten Eigentümern angewiesen. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm unter www.dfmg.de/standortangebot wenden.

Enrico Sempert

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