Teutschenthal feiert 30. Motocross-WM – mehr als 250 Starter im Talkessel

Foto: Landrat Hartmut Handschak mit Vertretern des MSC Teutschenthal und Teutschenthals Bürgermeister Tilo Eigendorf beim LIQUI MOLY MXGP of Germany im Talkessel. Foto: © Carsten Trebuth


Zum 30. Mal hat der Motorsportclub Teutschenthal die Motocross-Weltmeisterschaft im Talkessel ausgerichtet. Landrat Handschak und Bürgermeister Eigendorf gaben am Sonntag den Startschuss für die WM-Klassen.


Teutschenthal, 1. Juni 2026 – Seit drei Jahrzehnten gehört der Talkessel von Teutschenthal zum festen Kalender der Motocross-Weltmeisterschaft. Am vergangenen Wochenende richtete der Motorsportclub Teutschenthal den LIQUI MOLY MXGP of Germany zum 30. Mal aus – mit mehr als 250 Starterinnen und Startern in den Klassen MX2, MXGP, WMX und EMX 250.

Unter ihnen waren auch mehrere Fahrer aus der Region, darunter Noah Ludwig vom Team KTM Sarholz Racing, der zugleich Clubmitglied des MSC Teutschenthal ist.

Vor den WM-Läufen der Klassen MX2 und MXGP am Sonntag gaben Landrat Hartmut Handschak und Teutschenthals Bürgermeister Tilo Eigendorf den Startschuss. Handschak hob die Bedeutung des Jubiläums hervor: „30 Jahre Motocross-Einzel-Weltmeisterschaft in Teutschenthal. Ein Meilenstein, der die Erfolgsgeschichte dieses Austragungsortes unterstreicht.“

Er dankte dem MSC Teutschenthal, den Streckenbauern und Streckenposten, den Rettungskräften, allen Ehrenamtlichen sowie den Partnern und Sponsoren. „Danke auch an die zehntausenden Fans, die dieses Event Jahr für Jahr zu einer der zuschauerstärksten Motocrossveranstaltungen in Europa machen“, sagte der Landrat. Teutschenthal beweise, wofür die Region stehe: „Sportlichkeit, Zusammenhalt und Begeisterung.“

Dass der Talkessel in der internationalen Motocross-Szene als Markenzeichen und als deutsche Heimstätte des Sports gilt, hat er vor allem dem ehrenamtlichen Engagement des Vereins zu verdanken. Über 30 Austragungen habe der MSC eine Kompetenz erworben, die zusammen mit der Begeisterung für den Sport diesen Ruf möglich gemacht habe, so der Landkreis.

Enrico Sempert

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