Foto: Symbolbild Wahlen © Bild von Michael Schwarzenberger Pixabay
Bei der Landratswahl im Saalekreis hat keiner der vier Bewerber die absolute Mehrheit erreicht. Uwe Arendt (AfD) liegt mit 43,26 Prozent vorn, Sven Czekalla (CDU) folgt mit 36,63 Prozent. Beide treten daher am 28. Juni zur Stichwahl an.
Merseburg, 8. Juni 2026 – Am Sonntagabend war klar: Der Saalekreis bekommt seinen neuen Landrat erst in drei Wochen. Mit 43,26 Prozent kam Uwe Arendt von der AfD am weitesten heran, blieb aber deutlich unter der absoluten Mehrheit. Auf Platz zwei landete Sven Czekalla (CDU) mit 36,63 Prozent. Die beiden treten am 28. Juni in der Stichwahl gegeneinander an.
Die Stichwahl wird notwendig, weil das Kommunalwahlrecht im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verlangt. Erreicht sie keiner der Bewerber, müssen die beiden Erstplatzierten in einem zweiten Wahlgang gegeneinander antreten.
Auf Kerstin Eisenreich (Die Linke) entfielen 13,17 Prozent. Der Einzelbewerber Lars Zaruba kam auf 6,94 Prozent.
Lange hatte es nach einer mageren Beteiligung ausgesehen. Um 16 Uhr hatten kreisweit erst 45.016 der 153.450 Wahlberechtigten gewählt – knapp jeder Dritte. An der Spitze stand zu diesem Zeitpunkt Mücheln mit gut 36 Prozent, gefolgt von Teutschenthal und Schkopau. In den verbleibenden Stunden bis zur Schließung der Wahllokale legte die Beteiligung dann doch noch kräftig zu. Am Ende waren 75.652 Stimmen abgegeben, das macht 49,3 Prozent. 634 davon waren ungültig.
Wer am 28. Juni das Rennen macht, tritt das Amt am 1. November 2026 an. An diesem Tag läuft die Amtszeit des bisherigen Landrats Hartmut Handschak aus.







