Foto: Symbolbild Wahlen © Bild von Michael Schwarzenberger Pixabay
Für die Landratswahl im Saalekreis am 7. Juni 2026 ist die Stadt Merseburg auf zahlreiche freiwillige Helfer angewiesen. Pro Wahltermin werden rund 220 Bürgerinnen und Bürger gesucht, die den Ablauf in den Wahllokalen unterstützen.
Merseburg, 08.03.2026 – Im Saalekreis steht im Sommer eine wichtige Wahl an. Am 7. Juni 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, einen neuen Landrat zu wählen. Für die Durchführung der Wahl braucht es jedoch viele helfende Hände. Deshalb sucht die Stadt Merseburg bereits jetzt Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag in den Wahllokalen unterstützen.
Darauf hat Ulrike Findeisen in der Sitzung des Hauptausschusses am 26. Februar hingewiesen. Die Geschäftsbereichsleiterin für Bürgerdienste, Straßen, Grün und Sicherheit bei der Stadtverwaltung erklärte, dass für die Wahlen in diesem Jahr wieder zahlreiche Wahlhelfer benötigt werden.
Für jeden Wahltermin werden rund 220 Helferinnen und Helfer benötigt. Sie sorgen am Wahltag in den Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf oder wirken bei der Auszählung der Briefwahlstimmen mit.
Nach Angaben der Stadt wird es im gesamten Stadtgebiet voraussichtlich 21 Urnenwahllokale und sieben Briefwahllokale geben.
Unterstützung in Wahllokalen und bei der Briefwahl
Wer sich meldet, arbeitet am Wahltag in einem Wahlvorstand. Zu den Aufgaben gehört es etwa, die Stimmzettel auszugeben, die Wahlberechtigung zu prüfen und am Ende des Tages bei der Auszählung der Stimmen mitzuwirken.
Vor dem Einsatz bietet die Stadt kurze Schulungen an. Zusätzlich gibt es eine Broschüre, in der die wichtigsten Abläufe erklärt werden.
Der Einsatz als Wahlhelfer oder Wahlhelferin ist ehrenamtlich, ganz ohne Anerkennung bleibt er aber nicht. Für den Wahltag zahlt die Stadt ein Erfrischungsgeld zwischen 25 und 50 Euro – je nachdem, welche Funktion man im Wahlvorstand übernimmt. Wichtiger als das Geld ist jedoch das Gefühl, etwas Konkretes für die Demokratie vor Ort zu tun und einmal die andere Seite der Wahlurne kennenzulernen.
Interessierte können sich bereits jetzt bei der Stadt Merseburg melden. Eine Anmeldung ist per E-Mail an statistik-wahlen@merseburg.de möglich. Bei der Anmeldung lässt sich sogar ein Einsatzwunsch angeben, etwa in einem bestimmten Wahllokal oder bei der Briefwahl.
Mehrere Wahlen im Jahr 2026
Neben der Landratswahl stehen in diesem Jahr weitere wichtige Urnengänge im Kalender. Erreicht bei der Wahl am 7. Juni 2026 keine der kandidierenden Personen die absolute Mehrheit, sind die Wählerinnen und Wähler am 28. Juni zu einer Stichwahl erneut aufgerufen.
Im Herbst folgt dann der nächste landesweite Termin: Am 6. September 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag.
Kandidatenfeld für die Landratswahl formiert
Während die organisatorischen Vorbereitungen laufen, stehen die Kandidaten für die Landratswahl im Saalekreis bereits seit dem vergangenen Jahr fest. Mit Sven Czekalla für die CDU und Kerstin Eisenreich für die Linke treten zwei Landtagsabgeordnete an, die AfD schickt den Polizeibeamten Uwe Arendt ins Rennen.
Der SPD-Kreisvorstand im Saalekreis hatte sich darauf festgelegt, die Bewerbung Czekallas zu unterstützen und keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken.
Bis zur Wahl im Juni bleibt damit noch Zeit für den politischen Wettbewerb. Für die Durchführung der Wahl selbst ist die Stadt Merseburg allerdings schon jetzt auf zahlreiche freiwillige Helfer angewiesen.


















