Foto: Symbolbild einer Polizeiabsperrung © Wirestock/depositphotos
Im Feldschlößchenweg ist am Samstagnachmittag ein 18-Jähriger nach einer Auseinandersetzung mit drei anderen Männern lebensgefährlich verletzt worden. Zeugen fanden ihn am Boden liegend mit schweren Verletzungen am Bauch und am Arm. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Merseburg, 9. August 2026 – Ein 18-Jähriger ist am Samstagnachmittag im Feldschlößchenweg schwer verletzt worden. Zeugen fanden den jungen Mann gegen 15 Uhr am Boden liegend vor, mit tiefen Wunden am Bauch und am Arm. Sein Zustand war lebensbedrohlich. Noch am selben Nachmittag wurde er in einem Krankenhaus notoperiert.
Vorausgegangen war eine körperliche Auseinandersetzung zwischen vier Männern. So beschreibt es die Polizei. Warum die Männer aneinandergerieten und wer den 18-Jährigen verletzte, ist bislang offen. Der Geschädigte ist syrischer Herkunft.
Die Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Die eintreffenden Beamten sperrten den Tatort ab und begannen mit der Spurensicherung. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat der Polizeiinspektion Halle (Saale). Dort werde wegen versuchten Totschlags ermittelt, so die Polizei.
Zum Hintergrund der Tat, zur Beziehung der Beteiligten untereinander und zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung machten die Ermittler bislang keine Angaben. Auch ob mutmaßliche Täter bereits gefasst wurden, ließ die Polizei offen.
*Update 11.08.2026: Inzwischen konnten die Ermittler einen Tatverdächtigen benennen. Es handele sich um einen 17-Jährigen syrischer Herkunft, so die Polizei. Zu den Umständen der Ermittlung, zu einer möglichen Festnahme und zum Verhältnis der Beteiligten untereinander äußerten sich die Beamten nicht.
Auch die Frage, ob eine Waffe eingesetzt wurde, ließen sie mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen offen. Einen Zeugenaufruf gibt es zunächst nicht.









Das ist echt heftig. Bin da vor wenigen Monaten noch in den Sommernächten durchspaziert, und hatte maximal Angst vor den Wildtieren aus dem angrenzenden Naturschutzgebiet. Aber dass man nun am helligten Tage zusammengeschlagen wird, an einem Erholungsort, macht einfach nur nachdenklich. Was gedenkt OB Müller-Bahr für mehr Sicherheit zu tun?