Foto: Symbolfoto einer Verfolgunsfahrt – © Fotomontage
Verfolgungsfahrt in Merseburg: Ein Skodafahrer flüchtete vor der Polizei über mehrere Autobahnen. Zwei Männer wurden festgenommen.
Merseburg, 27.02.2026 – Eine nächtliche Verfolgungsfahrt durch mehrere Landkreise hat am frühen Freitagmorgen mit der Festnahme zweier Männer geendet. Gegen 1.10 Uhr wurde eine Polizeistreife in Merseburg auf einen Skoda aufmerksam, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Die angebrachten Kennzeichen gehörten zudem nicht zu dem Fahrzeug.
Als die Beamten den Fahrer mit dem Signal „Stop Polizei“ anhalten wollten, beschleunigte dieser und entzog sich der Kontrolle. Nach Angaben der Polizei raste der Fahrer in dem Wagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet, überfuhr mehrfach rote Ampeln und schaltete während der Fahrt immer wieder die Fahrzeugbeleuchtung aus.
Die Verfolgung führte zunächst durch Merseburg und Frankleben, anschließend über die A38 in Richtung Leipzig und weiter über die A9 in Richtung München. Auch mehrere Orte im Burgenlandkreis wurden durchfahren. In Hohenmölsen, Ortsteil Granschütz, sprang der 44-jährige Beifahrer aus dem Auto und wurde von den Beamten gestellt. Der Fahrer setzte seine Flucht zunächst fort, stellte das Fahrzeug schließlich an einem Feldrand ab und flüchtete zu Fuß. Auch er konnte wenig später gefasst werden.
Bei der Durchsuchung des Beifahrers fanden die Beamten eine geringe Menge einer kristallinen Substanz, die sichergestellt wurde. Beim 22-jährigen Fahrer wurde eine Wasserpfeife mit Rückständen entdeckt. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Verletzt wurde bei der Verfolgungsfahrt niemand. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Urkundenfälschung. Die Ermittlungen dauern an.



















