Mobilfunk im Saalekreis verbessert – neuer Standort in Merseburg in Betrieb

Foto: Wieder ein neuer Standort im Netz. Bildrechte: © Telekom


Der Mobilfunk im Saalekreis ist weiter ausgebaut worden. Die Telekom nahm einen neuen Standort in Merseburg in Betrieb und erweiterte bestehende Anlagen.


Merseburg, 01.02.2026 – Der Mobilfunk im Saalekreis ist weiter ausgebaut worden. Wie die Deutsche Telekom mitteilt, wurde ein neuer Mobilfunkstandort in Betrieb genommen. Zudem hat das Unternehmen zwei bestehende Standorte mit 4G- und 5G-Technik erweitert.

Von dem neuen Standort profitieren vor allem Telekom-Kunden im Merseburger Ortsteil Beuna. Die Anlage befindet sich in der Straße „Altes Dorf“. Durch die Erweiterungen verbessert sich nicht nur die Versorgung in Merseburg, sondern darüber hinaus auch in Teutschenthal. Auch entlang der Bahnstrecke Sachsen-Anhalt-Süd ist das mobile Internet nun leistungsfähiger.

Nach Angaben der Telekom sind inzwischen 98 Prozent der Fläche im Saalekreis mit Mobilfunk versorgt. Rund 99 Prozent der Haushalte haben Zugang zu schnellem mobilen Internet. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt stetig zu – etwa um 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, sagte Unternehmenssprecher Georg von Wagner.

Notruf- und Warnsysteme an allen Standorten verfügbar

Alle Mobilfunkstandorte der Telekom im Saalekreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei einem Notruf über die 112 wird der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Über Cell Broadcast können Gefahrenmeldungen direkt an Mobiltelefone in einer betroffenen Funkzelle gesendet werden, etwa bei Bränden, Unwettern oder anderen Gefahrenlagen.

Weitere Ausbauten geplant

Aktuell betreibt die Telekom im Saalekreis 102 Mobilfunkstandorte. In den kommenden drei Jahren sollen fünf weitere Standorte neu gebaut werden. Zusätzlich ist geplant, 29 bestehende Anlagen mit 4G- und 5G-Technik zu erweitern.

Telekom setzt auf Unterstützung vor Ort

Für den weiteren Ausbau ist das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Kommunen sowie privaten Eigentümern angewiesen. Gesucht werden geeignete Flächen für Dach- oder Maststandorte. Vermieter erhalten dafür eine langfristige, ortsübliche Miete. Interessierte können sich an die Deutsche Funkturm wenden, die den Bau und Betrieb der Mobilfunkstandorte übernimmt. Info dazu findet man unter der Internetpräsenz Deutsche Funkturm

Enrico Sempert

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