Foto: Veranstaltungsflyer: Michael Thumann, ZEIT-Osteuropa-Korrespondent © Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage
Russland, die Ukraine und die neue Welt-Unordnung – was bedeutet das alles für uns? Am 26. März ist ZEIT-Korrespondent Michael Thumann in Merseburg zu Gast und stellt sich den Fragen des Publikums. Der Eintritt ist frei.
Merseburg, 19.03.2026 – Mehr als vier Jahre nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine sind die Fragen drängender denn je. Die Hoffnung auf ein gemeinsames europäisches Haus liegt in Trümmern, ein neuer Eiserner Vorhang trennt Russland vom Rest des Kontinents. Das Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage lädt dazu ein, diese Entwicklungen gemeinsam zu beleuchten und zu diskutieren.
Am Donnerstag, den 26. März 2026, spricht Michael Thumann in einem Impulsvortrag ab 18:30 Uhr in der Stadtbibliothek „Walter Bauer“ in der König-Heinrich-Straße 20.
Der langjährige Osteuropa-Korrespondent der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ hat Russland und Osteuropa über Jahrzehnte bereist. Für ihn ist das Thema keine abstrakte Außenpolitik – es ist eine höchst persönliche Angelegenheit.
Vier Jahrzehnte Osteuropa – eine persönliche Geschichte
Vor 41 Jahren begann Thumann sein Studium der osteuropäischen Geschichte. 1986 und 1987 reiste er erstmals zu Studienaufenthalten nach Moskau und ins damalige Leningrad, dem heutigen St. Petersburg. In seinem jüngsten Buch „Eisiges Schweigen flussabwärts“ erkundet er die Ursachen der neuen europäischen Teilung.
Beim Abend in Merseburg stellt er sich den Fragen des Publikums: Welche Hoffnungen auf einen dauerhaften, gerechten Frieden bestehen noch? Was ist die Bilanz der Verhandlungen unter Beteiligung der USA? Und wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Kurzinfo zur Veranstaltung
Datum: 26. März 2026
Ort: Stadtbibliothek „Walter Bauer“, König-Heinrich-Straße 20, Merseburg
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: frei


















