Neue Kunstausstellung im Radisson Blu Hotel Halle-Merseburg

Foto: Ines Hildur bei der Arbeit mit Kunst © Ines Hildur


Im Radisson Blu Hotel Halle-Merseburg sind seit Ende Mai Werke der Leipziger Künstlerin Ines Hildur zu sehen. Ihre Ausstellung „Colour (meets) Non Colour“ verbindet Farben, Schichten und Strukturen zu stillen, aber eindrucksvollen Bildwelten.


Merseburg, 09. Juni 2026 – Seit 2008 finden im Hotel duchgehend Ausstellungen der Galerie „Kunst zwischen den Meeren“ statt. Seit dem 30. Mai 2026 zeigt das Radisson Blu Hotel Halle-Merseburg in der Oberaltenburg 4 in Merseburg nun Bilder der Leipziger Künstlerin Ines Hildur.

Die Ausstellung nennt sich „Colour (meets) Non Colour“ und kann ein ganzes Jahr lang bis zum 30. Mai 2027 besucht werden.

Was erwartet die Besucher?

Die Venedig-Biennale-Künstlerin Ines Hildur erzählt mit ihren Bildern Geschichten – nicht mit Worten, sondern mit Farben, Formen und Linien. Ihre Werke wirken gleichzeitig ruhig und kraftvoll. Helle Flächen treffen auf dunkle, ausdrucksstarke Formen. Dabei entstehen traumhafte „Landschaften“, die vieles andeuten, aber nicht alles verraten.

Einige Werke im Überblick

  • „Klarheit und Kontraste“ – Diese Bilder wirken still und nachdenklich. Die Oberflächen sehen so echt aus, dass man sie fast anfassen möchte.
  • „More Difficult“ und „Always Pink“ – Ganz anders: voller Bewegung und Energie. Die beiden Bilder gehören zusammen, nutzen ähnliche Farben, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte – und genau das macht sie spannend.

Die Philosophie der Künstlerin

Hildur beschreibt ihren Antrieb so: Sie möchte aus Bruchstücken etwas Schönes schaffen – mal üppig, mal schlicht und rau. Ihr Leitsatz lautet „Absichtsloses Wollen“ – eine Mischung aus Bauchgefühl und bewusstem Nachdenken. Als ausgebildete Architektin hat sie außerdem ein besonderes Auge für Struktur und Raum.

Wie entstehen die Bilder?

Man kann in Hildurs Bildern den Entstehungsprozess erkennen: Farbschichten liegen übereinander, Linien werden übermalt und wieder freigelegt, alte Papiere werden eingeklebt. Sie malt nicht einfach auf eine Fläche – sie arbeitet auf ihr. Was man sieht, ist die Spur dieser Arbeit.

Zur Künstlerin

Ines Hildur wurde in Freiberg (Sachsen) geboren. Sie studierte Architektur an der TU Dresden und beschäftigt sich seit 1991 auch mit Malerei. Seit 1994 stellt sie ihre Kunst im In- und Ausland aus. Heute lebt und arbeitet sie in Leipzig.

„Zuviel Wollen heißt sich zu verschließen.“ – Ines Hildur

Artikel von Anne Wolf für Merseblatt.de

Enrico Sempert

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