Foto: Kupferkabel auf Rollen – Symbolbild © Enrico Sempert
Eine missglückte Flucht vor der Polizei hat in Kabelsketal einen mutmaßlichen Kupferdiebstahl ans Licht gebracht. Zwei Männer wurden gestellt, der Schaden liegt bei rund 7.000 Euro.
Kabelsketal, 21. Mai 2026 – Eine Verkehrskontrolle an der B6 hat in der Nacht zu Donnerstag eine mutmaßliche Diebesfahrt auffliegen lassen. Wie die Polizei mitteilte, sollte gegen 23.58 Uhr im Ortsteil Zwintschöna ein Fahrzeug kontrolliert werden. Der Fahrer habe sich der Kontrolle jedoch mit überhöhter Geschwindigkeit entzogen.
Die Flucht endete den Angaben zufolge abrupt: Der Peugeot sei im weiteren Verlauf alleinbeteiligt in der Reide verunglückt. Anschließend hätten zwei Insassen den Unfallort zu Fuß verlassen. Lange währte ihre Flucht allerdings nicht – die eingesetzten Beamten stellten die beiden Tatverdächtigen nach Polizeiangaben bereits kurze Zeit später.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs machten die Einsatzkräfte einen aufschlussreichen Fund: Insgesamt zehn Kabeltrommeln mit Kupferkabeln seien im Wagen entdeckt und sichergestellt worden, hieß es. Auch der verunfallte Kleintransporter wurde beschlagnahmt.
Bei weiteren Suchmaßnahmen stießen die Ermittler schließlich in Kabelsketal auf den mutmaßlichen Tatort. Dort sei nach bisherigen Erkenntnissen ein Maschendrahtzaun beschädigt und die aufgefundenen Kabeltrommeln entwendet worden. Den Stehlschaden bezifferte die Polizei auf rund 5.000 Euro, den Schaden am Peugeot auf etwa 2.000 Euro.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich nach Angaben der Beamten um einen 24-jährigen und einen 40-jährigen rumänischen Staatsbürger. Die Ermittlungen seien eingeleitet worden.






